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Situationsorientierter Ansatz

Wir sehen Kinder als kompetente, absichtsvolle Persönlichkeiten, die sich auf vielerlei Art mit den Dingen ihres Lebens auseinandersetzen, dafür eine Lösung wollen, sie auch suchen und selbst bestimmen.

Sie lernen in Situationen, die ihnen im Zuge ihrer Entwicklung begegnen, aufbauend auf ihr bereits vorhandenes Wissen und Können. Sie lernen in einem aktiven, handelnden Prozess. Indem sie die Situationen meistern, erlangen sie zunehmend mehr Selbstbewusstsein.

Voraussetzung für das Lernen nach dem situationsorientierten Ansatz ist zum einen eine gute Beziehung zwischen Kindern und Erzieherinnen und zum anderen eine anregungsreich gestaltete Umgebung.

Grafik Situationsorientierter Ansatz

Wir Erzieherinnen setzen Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder und gewähren ihnen Erfahrungsspielräume in realen Situationen. Wir verstehen uns als Begleiterin der Kinder, die die Bedürfnisse und Interessen der Kinder akzeptiert und die Kinder tagtäglich aufs Neue herausfordert. Das Sprechen mit den Kindern und deren gute Beobachtung sind zentrale Qualitätsmerkmale im situationsorientierten Arbeiten.

Vom Erlebnis zum Ergebnis
Zwei Leitsätze verdeutlichen unser Verständnis von frühkindlicher Bildung im situationsorientierten Ansatz:

  1. „Hilf mir es selbst zu tun“ (Maria Montessori) und
  2. „Erkläre mir, und ich werde vergessen, zeige mir, und ich werde mich erinnern. Beteilige mich, und ich werde verstehen.“

Die kindliche Selbst-Bildung ereignet sich (bildet sich heraus) durch Erleben, Ausprobieren, Erforschen, Erproben, Begreifen, Wiederholen und im reflektierenden Gespräch mit Kindern und Erwachsenen.

Das immer wieder neue Einrichten und Gestalten einer sinnes-vollen Lern- und Erfahrungs-Umgebung ist eine bedeutsame Aufgabe der Pädagoginnen. Es geschieht in Kooperation mit Kindern, aber auch, um ihnen „Futter“ fürs Hirn zu bieten, oder sie in ihren Fähigkeiten und Neigungen zu locken.